Mit den WELS-Programmen fördert das Präsidium Austauschformate, Formate der Wissenschaftskommunikation und Projekte, die dezidiert zur Weiterentwicklung von Strukturen und Lehr-Lernkultur in Fächern und Fachbereichen beitragen. Die Ausschreibung der Linien erfolgt jeweils zum Ende des Sommer- und des Wintersemesters. Aktuell erfolgen Ausschreibungen in drei Linien (jeweils zum Semesterbeginn).

Ziel der Förderung ist es, die Konzeption und Ausgestaltung von Vorhaben zu unterstützen, die einen möglichst nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung von Lehr- und Prüfungsszenarien in einem Institut, einer Lehreinheit oder einem Fachbereich leisten. Im Fokus steht dabei der Austausch von Lehrenden, externen Peers und ggf. Expert:innen aus dem wissenschaftsstützenden Bereich über die Weiterentwicklung von Lehre und Prüfungen. Für anstehende (Re)Akkreditierungsprozessen können nach Absprache externe Begutachtungen in geförderte Peer-to-Peer-Formate integriert werden.
Gefördert werden Austauschformate, die zum Ziel haben Umsetzungskonzepte, Skizzen und Vorhaben zu entwickeln, die realistisch und zeitnah Eingang in die Praxis von Lehre und Studium finden können.
Die Formate knüpfen in besonderem Maße an strategische Herausforderungen an, etwa die Frage der Umgestaltung von Prüfungen angesichts zunehmend verfügbarer generativer KI-Systeme oder sich wandelndes Studienwahlverhalten.

Fördergegenstände sind:
1. Peer-Beratungen zur Entwicklung von neuen Lehrveranstaltungskonzepten und Strukturelementen in Studiengängen (inkl. Implementierungsplan): Mittel für Honorare und Reisekosten für externe Peers und Expert:innen, Veranstaltungsmittel für Workshops
2. Workshops (z.B. in kurzen Design-Thinking-Formaten) zur Entwicklung innovativer Prüfungskonzepte (inkl. Implementierungsplan); Mittel für professionelle Moderation, Honorare und Reisekosten für externe Expert:innen, Veranstaltungsmittel für Workshops

Förderbedingung für beide Formate ist die Einbindung JGU-interner Expert:innen aus den jeweils zuständigen Facheinheiten (insb. HE, ZQ) sowie die Beteiligung von Studierenden. Förderbedingung ist außerdem die Umsetzbarkeit und Verpflichtung zur nachhaltigen Verankerung der Formate in den Studiengängen / Curricula.

Ziel der Förderung ist es, die Ergebnisse aus Produkt- und Projektorientierter Lehre sowie die Praxis von Lehre und Studium sichtbar zu machen. Die Darstellung soll zur Sichtbarkeit universitärer Lehre beitragen und zum Austausch über Formate und Ergebnisse einladen, um so einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung von Lehre und Studium zu leisten. Im Fokus steht die mediale und kommunikative Aufbereitung von Projektergebnisse und Prozessen. Gefördert werden Vorhaben aus der Lehre, die in besonderem Maße eine Projekt- oder Problemorientierung aufweisen und bei denen Produkte entstehen oder Themen bearbeitet werden, die für eine breitere (universitäre) Öffentlichkeit von Interesse sind. Das Format knüpft in besonderem Maße an die strategische Herausforderung an, Lehr-Lernformate und ihre Ergebnisse sichtbar zu machen und einen Diskurs über Lehre zu stabilisieren.

Fördergegenstände sind:
1. Förderung von Vorhaben in der Projektlehre durch Bereitstellung von Sach- und Hilfskraftmitteln für die konkrete Umsetzung (studentischer) Lehr-Lernprojekte
2. Förderung der (dauerhaften) Sichtbarkeit der Ergebnisse; Mittel für die Umsetzung von Ausstellungen in der Schule des Sehens sowie eine medial hochwertige Aufbereitung von Projektergebnissen für Webauftritte der JGU (im Rahmen etablierter JGU-Angebote, z.B. Remix auf den Seiten der Universitätsbibliothek, in Zusammenarbeit mit ZAP oder dem virtual experiment space [ves]).

Förderbedingung ist die Einbindung JGU-interner Expert:innen für die mediale Aufbereitung.

Ziel der Förderung ist es, innerhalb einer Lehreinheit (eines Instituts, Fachbereichs oder eine Community of Practice) Maßnahmen zu verankern, die zu einer nachhaltigen Veränderung der Lehr-Lernkultur beitragen. Die Maßnahmen sollen dabei mit kontinuierlicher Wirkungsforschung bzw. -messung verbunden sein, die eine langfristige Betrachtung, Reflexion und gemeinsame Steuerung hin zu einer studierendenzentrierten Lehr-Lernkultur innerhalb der Lehreinheit stärkt.
Gefördert werden Vorhaben aus der Lehre, die mit strukturellen oder organisatorischen Maßnahmen zu einem Kultur- und Praxiswandel beitragen – im Bereich der (kooperativen) Planung von Lehre, bei der didaktischen Umsetzung oder bei der Gestaltung von Prüfungen.
Das Format knüpft in besonderem Maße an die strategische Herausforderung an, die Zusammenarbeit innerhalb von Lehreinheiten kontinuierlich weiterzuentwickeln und an aktuelle Anforderungen anzupassen.

Fördergegenstände sind:
1. Workshops (z.B. in kurzen Design-Thinking-Formaten) zur Weiterentwicklung von Strukturen und Formen zur Zusammenarbeit; Mittel für professionelle Moderation, Honorare und Reisekosten für externe Expert:innen, Veranstaltungsmittel für Workshops
2. Mittel für Begleitforschung (Entwicklung individueller Beobachtungswerkzeuge, Hilfskraftmittel für Erhebungen oder Begleitung von Lehrveranstaltungen und Diskussionsformaten).

Förderbedingung ist die Einbindung JGU-interner Expert:innen aus den jeweils zuständigen Facheinheiten (insb. HE, ZQ) sowie die Beteiligung von Studierenden bei der Gestaltung konkreter Maßnahmen. Förderbedingung ist außerdem die Verpflichtung zur Evaluation und Vorstellung der Maßnahmen über min. 2 Jahre in den Gremien des Fachbereichs.






Über dieses Formular können Lehrende (Fachbereiche, Institute, Einrichtungen) der JGU eine Förderung im Rahmen der WELS-Programme beantragen.

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Beabsichtigte Förderlinie
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Bitte teilen Sie die Gesamtfördersumme auf Haushaltsjahre im Förderzeitraum auf. Beispiel: Sie beantragen 5000 Euro Hilfskraftmittel von Oktober 1477 bis Juni 1478: Aufteilung 1477 – 1.666 € – 1478: 3.333 €.
(z.B. Hilfskraftmittel; Sachmittel für Veranstaltungen; Honorare)
(Darlegung der Ziele und Begründung des beabsichtigten Mitteleinsatzes; max. 6.000 Zeichen)
Förderung durch andere Stellen
Bitte gib eine Zahl kleiner oder gleich 9999 ein.
Bitte tragen Sie die Kostenstelle Ihres Instituts, Ihrer Arbeitseinheit o. ä. ein.

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