Der Winter wird hybrid: Perspektiven für das Wintersemester

Das Sommersemester endet mit vielen Fragezeichen für die Zukunft: Wie kann ein Mix aus off- und on- campus Formaten aussehen? Welche Veranstaltungen werden in welcher Form im WiSe stattfinden? Manche Fragen beschäftigen uns vielleicht noch bis in den Oktober. In den letzten Wochen haben Hochschul- und Fachbereichsleitungen aber Prioritäten und Leitplanken für die Planung gesetzt:

Prioritäten und Leitplanken für das Wintersemester 

(1) Klare Prioritäten 

Dekanin und Dekane haben sich mit der Hochschulleitung auf klare gemeinsame Prioritäten für das Wintersemester verständigt:

  1. Wir möchten so viel Präsenz ermöglichen, wie mit Abstands- und Hygieneregeln  verantwortungsvoll machbar ist. Präsenztermine werden für die meisten Lehrveranstaltungen aber die Ausnahme bleiben müssen.
  2. Praktisch ausgerichtete Veranstaltungen in Laboren, im sportlichen und künstlerischen Bereich sowie der Projektlehre werden bei der Ermöglichung von Präsenzterminen prioritär behandelt  etwa mit Blick auf knappe Raumressourcen.
  3. Angebote für Studienanfängerinnen und Studienanfänger werden bei der Ermöglichung von Präsenzterminen prioritär behandelt. Dabei muss es sich nicht um reguläre Lehrveranstaltungen [*] handeln. Die Ausgestaltung liegt im Ermessen von Fächern und Fachbereichen.

Die Fachbereiche werden darüber hinaus:

eigene Prioritäten setzen  etwa mit Blick auf Absolventinnen und Absolventen, internationale Studierende oder Masterstudierende  und kommunizieren diese Prioritäten frühzeitig (auch nach außen)

und in jedem Fach Lehr- und Studienangebote für Studierende machen, die off-campus bleiben (müssen) etwa weil sie einer Risikogruppe angehören oder Einreisebeschränkungen unterliegen.

(2) Raumplanung 

Abstands- und Hygieneregeln setzen bei der Raumplanung klare Grenzen für Präsenzlehre. Die Raumvergabe wird im Wesentlichen dezentral geregelt.

  • Alle zentral vergebenen Räume sind nach dem Modell eines Präsenzsemester in RAPS modelliert. Dezentral verwaltete Räume werden dezentral nach dem Modell eines Präsenzsemesters eingeplant.
  • Diese Zeit-Raum-Planung bleibt bestehen und ist verbindliche Grundlage der Lehrveranstaltungsplanung.
  • Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können spätestens seit dem 13. Juli in JOGU-StINe die Corona-Belegung (errechnete Personenkapazität eines Raumes mit Abstandsregeln) einsehen.[1] Die zentral vergebenen Räume sind mit einer Corona-Belegung versehen, die auf einer Vor-Ort-Begehung beruht.
  • Die Fachbereiche und Fächer verfügen damit über Räume und Zeitfenster für alle Lehrveranstaltungen. Sie verteilen diese Räume selbständig innerhalb ihrer Organisationseinheiten nach den oben genannten zentral vereinbarten und ihren dezentral gesetzten Prioritäten.
  • Fachbereiche und Fächer organisieren die Vergabe frei-werdender Räume (s. dazu (3))[2]. Dazu wird ein gemeinsamer Mustervorschlag für ein Vergabeverfahren entwickelt. Das Verfahren soll so beschaffen sein, dass die inhaltliche Entscheidung bei Fachbereichs- oder Institutsleitungen liegt. Für die Verwaltungseinheiten soll das Verfahren möglichst einfach umsetzbar sein; mögliche Konfliktfälle sollen über die jeweiligen Instituts- bzw. Fachbereichsleitungen geklärt werden. Der Umsetzungszeitraum erstreckt sich bis Mitte Oktober.

(3) Transparenz bei Lehrveranstaltungsplanung 

Grundsätzlich gilt:

  • Lehrende dürfen im Wintersemester vollständig off-campus unterrichten.
  • Bei der Planung zeit-synchron durchgeführter Veranstaltungen (digital (off-campus), hybrid oder in Präsenz) gelten die gleichen Regelungen zur Überschneidungsfreiheit und zur Rücksichtnahme auf Studierende wie in einem regulären Semester.

Im Sinne der Planungssicherheit (anderer Lehrende wie für die Studierenden) soll jede/r Lehrende für jede Lehrveranstaltung bis zum 7. August die Form der geplanten Veranstaltung näher bestimmen: rein digital (Off-Campus), hybrid oder ggf. voll-Präsenz.[3]

Als Rahmenbedingung ihrer Planung erhalten Lehrende über JOGU-StINe digitalen Zugang zu einer Übersicht der Corona-Belegung für Räume (s. dazu (2)). Die so näher bestimmte Veranstaltungsform wird in JOGU-StINe im Feld Veranstaltungsart durch Eintragung der Studienbüros sichtbar gemacht.[4] Alle Veranstaltungen, die nicht als ggf. voll-präsent markiert sind, erhalten zusätzlich den Marker Online oder Hybrid.

(4) Hygienekonzept 

Im Sinne einer einheitlichen Linie gelten die in den Allgemeinen Arbeitsschutzstandards bei eingeschränktem Regelbetrieb definierten Abstands-und Hygieneregeln analog auch für Lehrveranstaltungen an allen Standorten. Zur schnellen Orientierung für alle, die den Campus betreten, kann die Zusammenfassung verwendet werden. Die Umsetzung und Einhaltung der Regeln wird von den Fachbereichen dezentral organisiert.

 


[ Anmerkungen

[*] Es sind vielfältige Formate denkbar (Beratungstermine, Termine zum Peer-Austausch, Kleingruppentutorien, etc.). Zur gemeinsamen Entwicklung von Angebotsformen findet ab Ende August ein universitätsweites Beteiligungsformat für Lehrende und Studierende statt.

[1] Die rechnerische Grundlage dazu ist Normal-Belegung*0,15=Corona-Belegung.

[2] Ebd.

[3] Am Beispiel eines Seminars bestehen die Varianten: Online: SeminarHybrid: SeminarSeminar (ohne Zusatz bedeutet Präsenz).

[4] Die rechnerische Grundlage dazu ist Normal-Belegung*0,15=Corona-Belegung.


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