Innovative Teaching Award | Students' Choice – Lehrpreis für digital erweiterte Lehre

Mit der Rückkehr auf den Campus steht seit dem Sommersemester 2022 wieder das ganze Spektrum der Möglichkeiten für die Gestaltung von Lehr- und Lernformaten zur Verfügung. Zugleich soll digitale, digital erweiterte und hybride Lehre weiter gefördert und dabei die Studierendenperspektive noch stärker einbezogen werden. Auf Anregung der Gutenberg Changemaker, die den digitalen Wandel in Lehre und Studium aus Studierendenperspektive begleiten, wurde in Zusammenarbeit mit Expert*innen des Gutenberg Lehrkollegs deshalb der neue innovative Teaching Award | Students‘ Choice (iTASC) entwickelt.

Ziele des iTASC

Mit dem iTASC soll ein Anreiz geschaffen werden, sowohl bereits erfolgreiche digital angereicherte Lehre fortzusetzen als auch Formate neu- und weiterzuentwickeln. Durch die starke Studierendenbeteiligung findet eine Rückbindung an die zentrale Interessengruppe, die von guter Lehre profitieren soll, statt.

Format und Teilnahmebedingungen

Im iTASC werden Elemente von Wettbewerb und Preis zusammengebracht. Interessierte Lehrende bewerben sich mit einer kurzen Beschreibung der digitalen Elemente ihrer Lehrveranstaltung bis zum 30.11.2022 über das kurze Webformular, um im Wintersemester 2022/23 teilzunehmen.

Für Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2023 findet eine eine zweite Anmeldephase vom 31.03. bis zum 30.04.2023 statt.

Nominiert werden können Lehrveranstaltungen an der JGU mit signifikanten digitalen Anteilen: Das kann etwa ein kooperatives Seminar gemeinsam mit einer Partneruniversität sein oder eine Veranstaltung mit internationalen Lehrenden, die sich als Gäste in hybrid-synchronen Diskussionen zuschalten. Aber auch Übungen mit kollaborativer Textarbeit über LMS kommen in Frage - genauso wie eine flipped classroom-Vorlesung, bei der die inhaltliche Vorbereitung remote stattfindet, während Verständnisfragen und Diskussionspunkte z.B. über ein Audience Response System zur Vorbereitung gemeinsamer Sitzungem gesammelt werden.

Das Nominierungsverfahren ist zweistufig: Die eingereichten Veranstaltungen werden am Vorlesungsende mittels einer speziellen Befragung des ZQ durch die Seminarteilnehmenden im Hinblick auf verschiedene Aspekte evaluiert. Bei der Auswertung spielt die Teilnehmendenzahl der Veranstaltung keine Rolle. Im Anschluss werden die eingereichten Lehrveranstaltungen durch eine zentrale Preiskommission mit starker Studierendenbeteiligung beurteilt. Die Kommission entscheidet über die Vergabe des Preises. Bei besonders vielen Bewerbungen wird eine Vorauswahl auf Basis der Evaluationen getroffen.

Auswahlkriterien für eine Prämierung sind:

  • der kluge Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge im Sinne eines didaktisch reflektierten Vorgehens,
  • der Beitrag zur Entwicklung digital relevanter Skills und Kompetenzen sowie zur kritischen Reflexion des digitalen Wandels durch Studierende,
  • Studierendenzentrierung, Aktivierung, Feedback, kollaborative Arbeitsformen und constructive alignment sowie
  • die Nachhaltigkeit im Sinne der Transferfähigkeit bzw. Wiederholbarkeit des Formats.

Preisgeld

Der iTASC kann an bis zu drei Lehrende / Veranstaltungsteams verliehen werden. Er ist dabei in Abstufung mit 3000 €, 2000 € oder 1000 € dotiert. Das Preisgeld kann für dienstliche Zwecke im Umkreis von Studium und Lehre frei verwendet werden.

Ansprechperson für Informationen und Rückfragen:

Dr. Elisabeth Klein

Koordinierungsstelle digitales Lehren und Lernen

Abteilung Entwicklung und Planung / Dezernat Hochschulentwicklung

Email: kodi@uni-mainz.de

Tel: +49-6131-39-23917

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